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Privater Pflegedienst für die professionelle Pflege zu Hause

Kann die Pflege im eigenen zu Hause nicht mehr selbstständig durchgeführt werden oder wird kurzzeitig durch medizinische Maßnahmen anspruchsvoller, kann ein privater Pflegedienst diese Aufgaben übernehmen. Er unterstützt auch bei intensivmedizinischen Tätigkeiten im Rahmen der außerklinischen Intensivpflege. In diesem Bereich ist die Deutsche Fachpflege Gruppe mit der bundesweiten Versorgung der führende Anbieter in Deutschland. Sie sind aktuell auf der Suche nach einer passenden ambulanten Versorgung? Informieren Sie sich jetzt, ob in Ihrer Umgebung freie Kapazitäten zur Verfügung stehen. Gerne beraten wir Sie persönlich, telefonisch oder per Mail. Wir freuen uns, wenn Sie Kontakt zu uns aufnehmen!

Was ist ein privater Pflegedienst?

Ambulante Pflegedienste helfen Menschen, die auf regelmäßige Hilfe im Alltag angewiesen sind. Sie übernehmen pflegerische Aufgaben und helfen zudem bei der Haushaltsführung. Dadurch können Pflegebedürftige auch weiterhin in ihrem vertrauten Zuhause bleiben. Die ambulante Pflege wird sowohl von kirchlichen oder gemeinnützigen Trägern, als auch von privaten Pflegediensten angeboten und durchgeführt.

Unterschiede gibt es dabei für Sie als Pflegebedürftiger oder pflegender Angehörige und auch bei der Abrechnung mit der Pflegekasse nicht. Der Unterschied liegt nur darin, dass entweder ein Unternehmen oder ein gemeinnütziger Träger diese Leistungen anbietet. Der ambulante Pflegedienst kommt zu Ihnen nach Hause und unterstützt Sie in Ihren eigenen vier Wänden bei der täglichen Versorgung.

Welche Aufgaben übernimmt ein ambulanter Pflegedienst?

Die Tätigkeiten des Pflegedienstes lassen sich in drei Kategorien einteilen:

  • Grundpflege
  • Behandlungspflege
  • Hauswirtschaftliche Versorgung

Die Grundpflege umfasst alle Tätigkeiten, die sich aus der Körperpflege ergeben. Dazu gehören beispielsweise Duschen, Baden, Haare waschen oder das Ankleiden. Hierbei stehen die professionellen Pflegekräfte unterstützend zur Seite oder übernehmen die Maßnahmen komplett. Das ist von den jeweiligen pflegebedürftigen Menschen abhängig.

In den Bereich der Behandlungspflege fallen alle Tätigkeiten, die von einem Arzt/einer Ärztin verordnet wurden. Dazu zählen beispielsweise:

  • Verbandswechsel
  • Verabreichung der Medikamente
  • Messung der Vitalwerte

Auch im hauswirtschaftlichen Bereich kann eine Unterstützung durch den ambulanten Pflegedienst erfolgen, wenn Sie oder Ihr schwerkranker Angehöriger es nicht mehr selbst übernehmen können. Zu den Leistungen zählen beispielsweise das Waschen der Wäsche, die Zubereitung der Mahlzeiten oder das Staubwischen.

Bevor Sie den privaten Pflegedienst beauftragen und er zu Ihnen kommt, besprechen Sie genau, welche Aufgaben übernommen werden sollen und welche Sie weiter selbst durchführen möchten.

Welche Arten der privaten Pflege gibt es?

Im Bereich der ambulanten Pflege gibt es viele Spezialisierungen, damit Sie als betroffener Mensch die Dienstleistung auswählen können, die am besten zu Ihnen und Ihren Bedürfnissen passt. Besonders häufig ist die häusliche Krankenpflege anzutreffen. Sie übernehmen die kurzzeitige und auch langfristige Pflege der Pflegebedürftigen. In der Regel kommt der Pflegedienst ein- bis dreimal täglich, um die pflegerische Hilfestellung anzubieten. Sollten Sie weniger Unterstützung benötigen, kommt er nur einige Male pro Woche.

Die ambulante Intensivpflege ist auf die Betreuung schwersterkrankter Menschen spezialisiert. Die Pflegekräfte sind im Rahmen der 24 Stunden Pflege rund um die Uhr bei den Intensivpflegebedürftigen und stehen im Notfall jederzeit bereit. Dabei wechseln sie sich in zwei oder drei Schichten ab.

Ein besonderer Bereich der außerklinischen Intensivpflege stellt die Kinderintensivpflege dar. Hierbei betreuen die Pflegekräfte intensivpflegebedürftige Kinder und entlasten damit ihre Eltern. Auch hier erfolgt die pflegerische Unterstützung rund um die Uhr. Teilweise begleitet der Pflegedienst die Kinder auch zur Schule oder in den Kindergarten.

Die private Pflege kann auch stationär in Pflegeeinrichtungen stattfinden. Dazu zählen beispielsweise Pflegeheime, Intensivpflegeheime oder Kinderhäuser für intensivpflegebedürftige Kinder. Angebote wie die Kurzzeit- oder Verhinderungspflege fallen auch darunter. Weiter gibt es einen großen Bereich in der ambulanten privaten Pflege, die betreute Wohngruppen anbietet. Diese sind unter anderem auf schwersterkrankte Menschen spezialisiert, doch es gibt auch Anbieter, die es für die zu pflegenden Personen als betreutes Wohnen anbieten.

Um die Pflegekräfte zu entlasten und zu unterstützen, und damit mehr Zeit für die pflegerischen Tätigkeiten im Rahmen der Behandlungs- und Grundpflege zu bieten, gibt es in den Wohngemeinschaften Betreuungskräfte, die bei den ambulanten Pflegediensten angestellt sind. Sie sind überwiegend für den hauswirtschaftlichen Bereich und weiteren Betreuungsmaßnahmen zuständig. Sie begleiten die Pflegebedürftigen beispielsweise zum Arzt, gehen mit ihnen spazieren oder sorgen für andere Ablenkungen und Unterhaltungen im Alltag. In jedem Falle wird darauf geachtet, dass beatmete Pflegebedürftige immer von einer Pflegefachkraft begleitet werden.

Auch das so genannte Essen auf Rädern ist ein häufiges Angebot der privaten Anbieter. Hierbei liefern sie den älteren Menschen täglich frisch zubereitetes Essen direkt nach Hause. Besonders Betroffene, die nicht mehr selbst kochen oder einkaufen können, nehmen diese Dienstleistung in Anspruch.

Welche Vorteile hat der Pflegedienst im Vergleich zur stationären Pflege?

Das Hauptangebot der privaten Pflegedienste liegt im Bereich der ambulanten Pflege. Dazu entscheiden sich viele Pflegebedürftige und deren Angehörige, weil sie in den eigenen vier Wänden durchgeführt wird. Die Mehrzahl der älteren Menschen möchte nicht in ein Pflegeheim umziehen, das gewohnte Umfeld verlassen oder sich von ihren Kindern oder Enkelkindern trennen. Hier bildet die ambulante Pflege eine Alternative.

Durch die individuelle 1:1 Versorgung können die Pflegekräfte auf viele Wünsche und Bedürfnisse der zu Pflegenden eingehen und dabei die noch vorhandenen Ressourcen fördern. Die Pflegemaßnahmen richten sich gezielt nach den Betroffenen aus. Die Vorteile der ambulanten Pflege im Überblick:

  • Pflege im gewohnten Umfeld
  • Unterstützung durch Angehörige und Pflegekräften
  • Individuelle pflegerische Unterstützung
  • Persönliche Beziehung zu den Pflegekräften (dennoch pflegerische Distanz)

Wer übernimmt die privaten Pflegedienst Kosten?

Der Personaleinsatz in der häuslichen oder stationären Pflege verursacht monatliche Kosten. Diese müssen Sie als Angehöriger oder Betroffener nicht selbst tragen, sondern bekommen Leistungen von der gesetzlichen Pflegekasse und der Krankenversicherung.

Krankenkassen

Die Krankenkassen sind nach SGB V für die Finanzierung der Behandlungspflege zuständig, da diese einer medizinischen Begründung zugrunde liegt. Sie übernehmen alle Kosten, die von einem Arzt/einer Ärztin verordnet wurden zu einem bestimmten Satz. Teilweise kann es zu Zuzahlungen kommen, wenn die Maßnahmen den festgelegten Satz überschreiten.

Pflegeversicherung

Die Zuschüsse der Pflegeversicherung sind nach SGB XI vom Grad der Pflegebedürftigkeit abhängig. Dazu gibt es 5 Pflegegrade (ehemals Pflegestufe). Sie beschreiben, wie aufwendig die Pflege ist. Der medizinische Dienst der Krankenkassen (MDK) schätzt jede pflegebedürftige Person individuell nach einem Kriterienkatalog ein. Dieser umfasst 7 Kategorien:

  1. Mobilität
  2. Kognitive und kommunikative Fähigkeiten
  3. Verhaltensweisen und psychische Problemlagen
  4. Selbstversorgung
  5. Umgang mit krankheits- und therapiebedingten Anforderungen und Belastungen
  6. Gestaltung des Alltagslebens und sozialer Kontakte

Insgesamt sind es über 60 Fragen, durch die sich der Pflegebedarf ermittelt.

Je höher die erreichte Punktzahl, desto höher der Pflegegrad und damit auch die finanziellen Zuwendungen der Pflegeversicherung, die die private Pflegedienst Kosten decken sollen. Die Leistungen teilen sich in Pflegegeld und Pflegesachleistungen auf. Das Pflegegeld erhalten pflegende Angehörige. Mit den Pflegesachleistungen werden die Rechnungen der Pflegedienste bezahlt. Die Kombination aus beidem, wenn sowohl die ambulante Pflege als auch die Angehörigen die Betreuung durchführen, ist möglich. Der Antrag dazu muss mit dem Antrag zum Erhalt der Sachleistung bei der Pflegekasse eingereicht werden. Die Kombination ist nur möglich, wenn die Pflegesachleistung finanziell nicht vollständig ausgeschöpft wird. Der Betrag, der davon übrig bleibt, wird von der gesetzlichen Pflegeversicherung prozentual als Pflegegeld ausbezahlt. Um Letzteres zu erhalten, müssen zwei- bis viermal jährlich eine Beratung durch den Pflegedienst in Anspruch nehmen.

Die Höhe des Pflegegelds nach Pflegegrad

  • Pflegegrad 1: 0 Euro
  • Pflegegrad 2: 316 Euro
  • Pflegegrad 3: 545 Euro
  • Pflegegrad 4: 728 Euro
  • Pflegegrad 5: 901 Euro

Die Höhe der Pflegesachleistungen nach Pflegegrad:

  • Pflegegrad 1: 0 Euro
  • Pflegegrad 2: 689 Euro
  • Pflegegrad 3: 1298 Euro
  • Pflegegrad 4: 1612 Euro
  • Pflegegrad 5: 1995 Euro

Zusätzlich können einmalig bis zu 4000 Euro Investitionskosten ausbezahlt werden, wenn Sie Umbaumaßnahmen vornehmen müssen, um die häusliche Pflege durchführen zu können. Zudem können Sie weitere pflegerische Leistungen in Anspruch nehmen:

  • Kurzzeitpflege
  • Verhinderungspflege
  • Betreuungs- und Entlastungsleistungen
  • Tages- und Nachtpflege

Die Betreuungs- und Entlastungsleistungen betragen monatlich 125 Euro. Unabhängig davon, welcher Pflegegrad erreicht wird. Die Tages- und Nachtpflege können Sie zusätzlich zur ambulanten Pflege in Anspruch nehmen, ohne dass sich die Pflegesachleistungen oder das Pflegegeld senkt. Die Kurzzeit- und Verhinderungspflege ist dafür da, wenn Sie als pflegender Angehöriger Urlaub machen möchten oder sich der Pflegebedarf kurzzeitig erhöht.

Die Arbeit bei einem privaten Pflegedienst

Bei privaten Pflegediensten werden überwiegend examinierte Pflegekräfte mit einer dreijährigen Ausbildung eingesetzt. In den stationären Bereichen können Pflegehelfer*innen beschäftigt werden, um den Pflegefachkräften unterstützend zur Seite zu stehen.

Wir bei der deutschen Fachpflege Gruppe arbeiten ausschließlich mit:

  • Examinierten Gesundheits- und Krankenpfleger*innen
  • Examinierten Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger*innen
  • Examinierten Altenpfleger*innen

Je nachdem, auf welchen Bereich sich die Pflegedienste spezialisierten, kann sich das Pflegeteam weiterbilden. In der außerklinischen Intensivpflege ist die Weiterbildung zur Fachkraft für außerklinische Beatmung wichtig, da sie dort das nötige Fachwissen zur Heimbeatmung erlangen.

Für die Leistungen der Betreuungsleistungen oder der hauswirtschaftlichen Versorgung sind neben den Pflegekräften Betreuungskräfte oder Servicemitarbeiter zuständig.

Durch die vielfältigen Einsatzgebiete ist die Arbeit bei einem mobilen Pflegedienst sehr abwechslungsreich. Durch die tägliche Unterstützung bauen die Pflegekräfte eine enge Beziehung zu den Angehörigen und den Pflegebedürftigen auf. Zu den Pflegeleistungen kommt die Beratung dazu, die in diesem Bereich eine große Rolle spielt. Damit sollen die Familienmitglieder zur Unterstützung der Pflegebedürftigen angeleitet werden.

Die Deutsche Fachpflege Gruppe als Ihr privater Pflegedienst

Wir, die Deutsche Fachpflege Gruppe, zählen deutschlandweit zum führenden Anbieter der außerklinischen Intensivpflege. Unsere Versorgungen finden über das gesamte Bundesgebiet hinweg bei Ihnen zu Hause, in betreuten Wohngemeinschaften oder in stationären Einrichtungen statt. Unser Ziel ist es, Sie so zu versorgen, dass Sie seelisch, körperlich und geistig bestmöglich versorgt sind. Bei uns stehen Sie im Mittelpunkt. Die Qualität unserer Pflege garantieren wir durch einen umfassenden, strengen Qualitätskatalog und hervorragend ausgebildete Mitarbeiter*innen.