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Interview mit Herrn Dirk Langenberg

Von Juli 2018 bis 15. August 2019 war Dirk Langenberg Geschäftsführer der Pflegedienst Weingarten GmbH im rheinland-pfälzischen Rennerod. Nun leitet er bei der Heimbeatmungsservice Brambring Jaschke GmbH die Niederlassung Nordrhein-Westfalen.

Nach seiner Ausbildung zum examinierten Gesundheits- und Krankenpfleger am Klinikum Solingen startete Dirk Langenberg seine berufliche Laufbahn in der St. Lukas Klinik GmbH in Solingen auf der Pflegestation der Inneren Medizin, der Interdisziplinären Intensivstation sowie der Anästhesie, bis er 1995 zunächst die pflegerische Leitung der Interdisziplinären Intensivstation und später die stellvertretende Pflegedienstleitung übernahm. Im Jahr 2000 schließlich wechselte Langenberg als stellvertretender Pflegedienstleiter und Medizin-Controller an das zur Kplus Gruppe gehörende St. Josefs Krankenhaus in Hilden und legte parallel dazu ein Studium des Pflegemanagements an der Katholischen Fachhochschule Köln (heute Katholische Hochschule Köln) ab. Anschließend wechselte er innerhalb der Unternehmensgruppe an das St. Josefs Krankenhaus in Monheim und übernahm dort die Pflegedienstleitung. Im Jahr 2007 ging er in den ambulanten Bereich. Dort trat er die Leitung der Abteilung Außerklinische Intensiv- und Beatmungspflege der TheraConcept GbR, die Menschen im Rheinland, Ruhrgebiet und Bergischen Land versorgt, an. In diese Zeit fällt zudem der Abschluss seiner Weiterbildung zum Case Manager / Pflegeberater an der Bildungsakademie und Wissenschaft im Gesundheitswesen (BaWiG). Zuletzt war Dirk Langenberg Zweigstellenleiter und Pflegedirektor der isb Ambulante Dienste gGmbH in Düsseldorf.

Herr Langenberg, gibt es ein unvergessliches Erlebnis, das Sie in der Intensivpflege hatten? Ein Erlebnis, bei dem Sie danach sagten: Wow, ich habe den richtigen Beruf gewählt!

DL: Als mir eine ältere beatmete Dame während meines Dienstes nebenbei mitteilte, dass sie so gerne noch einmal die sonntägliche Messe in ihrer Heimatgemeinde besuchen würde. Sie hatte bis dahin nie davon gesprochen. Bereits am folgenden Sonntag konnte ich den Wunsch gemeinsam mit den Angehörigen umsetzen. Es wurde wieder zum sonntäglichen Ritual und sie fand wieder Anschluss an ihre Gemeinde, bekam auch wieder Besuch von Gemeindegliedern. Sie freute sich, wieder dazu zu gehören und wir hatten diese Teilhabe gemeinsam ermöglicht.

Was sagen Sie jungen Menschen, um sie für den Pflegeberuf zu begeistern?

DL: Der Beruf der Altenpflegerin/ des Altenpflegers und der Gesundheits-und Krankenpflegerin/ des -Krankenpflegers ist sehr vielseitig in den Einsatzmöglichkeiten (fachliche Spezialisierungen) und den Einsatzorten (stationäres und ambulantes Setting). Berufliche Karrieren lassen sich über Fort- und Weiterbildungen, sowie über Studiengänge vorantreiben. … alles ist möglich.
Das Handeln der Pflegefachkräfte führt überwiegend zu sehr positiven Reaktionen und Rückmeldungen der Pflegebedürftigen, wobei es häufig die kleinen Handreichungen und die empathischen Gespräche sind, die besonders wertgeschätzt werden.
Welches Buch lesen Sie gerade?

DL: Derzeit lese ich zwei Reiseführer über Island, noch ein Traumziel, das ich gerne mit meinem Motorrad entdecken möchte.

Vielen Dank für das Gespräch!