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Häusliche Pflege der DFG

Nach einem langen Krankenhausaufenthalt oder im Alter kann es zur Pflegebedürftigkeit kommen. Doch das gewohnte Umfeld zu verlassen, fällt vielen schwer. Zuhause ist es eben doch am schönsten. Unterstützung im Alltag wird durch die häusliche Pflege möglich. Durch sie können Sie in Ihrem Haus oder Ihrer Wohnung bleiben und müssen nicht in eine WG oder eine stationäre Einrichtung umziehen. Wir, die Deutsche Fachpflege Gruppe, bieten Ihnen bundesweite Versorgungsmöglichkeiten. Klicken Sie jetzt auf die Standortkarte und sehen Sie, welche Pflegedienste in Ihrer Nähe tätig sind.

Die häusliche Betreuung steht Ihnen in unterschiedlicher Art und Weise zur Verfügung. Hier stellen wir Ihnen die Varianten vor und zeigen Ihnen, wie die Versorgung finanziert wird.

Was ist häusliche Pflege?

Unfälle, Krankheiten, Traumata oder das fortgeschrittene Alter kann die Selbstständigkeit oft so stark beeinträchtigt sein, dass Sie sich nicht mehr allein versorgen oder den täglichen Aufgaben im Haushalt nachkommen können. Wenn Sie dennoch in Ihren eigenen vier Wänden leben möchten, gibt es die häusliche Krankenpflege. Darunter versteht man, dass die Mitarbeiter eines Pflegedienstes oder andere Betreuungskräfte zu Ihnen nach Hause kommen und Ihnen dort unter die Arme greifen. Finanziert wird diese Betreuung durch die Pflegekasse, die pflegebedürftigen Personen je nach Schwere der Beeinträchtigung der Selbstständigkeit einen Pflegegrad zuspricht. Abhängig vom Pflegegrad wird bestimmt, wie oft die Pflegekräfte pro Woche oder pro Tag kommen sollen. Somit wird eine individuelle Versorgung für die unterschiedlichsten Bedürfnisse gewährleistet.

Welche Leistungen fallen unter die häusliche Pflege?

Ein häuslicher Pflegedienst übernimmt die verschiedensten Tätigkeiten in der Grundpflege, Behandlungspflege, ärztlich verordnete Behandlungen oder unterstützt mit der hauswirtschaftlichen Versorgung.

Zur Grundpflege zählt die Körperpflege wie beispielsweise duschen, baden, Haare waschen und Zähne putzen. Zudem:

  • Mobilisierung
  • Begleitung zur Toilette
  • Unterstützung beim An- und Ausziehen
  • Hilfestellung bei der Nahrungsaufnahme
  • Gespräche

Typische Tätigkeiten der medizinischen Behandlungspflege sind Messungen der Vitalwerte wie Blutdruck oder Blutzucker und Medikamentengaben. Diese Tätigkeiten sollen ärztliche Behandlungen unterstützen und fortführen.

Zur hauswirtschaftlichen Versorgung gehört alles, was zur Haushaltsführung zählt:

  • Lebensmittel einkaufen
  • Putzen
  • Geschirr spülen
  • Betten beziehen
  • Kochen

Auch die Betreuung und Freizeitgestaltung können Teil der Pflege sein – je nachdem, was Sie oder Ihr pflegebedürftiger Angehörige benötigen. Um den unterschiedlichen Anforderungen gerecht zu werden, bieten nicht alle Pflegedienste die gleichen Leistungen an, sondern haben sich auf bestimmte Bereiche spezialisiert. 

In der häuslichen Krankenpflege gibt es noch Besonderheiten: die Kurzzeit- und Verhinderungspflege. Normalerweise findet die Kurzzeitpflege stationär statt, jedoch können Sie sie auch Zuhause erhalten. Sie steht Ihnen zu, wenn Sie kurzzeitig pflegebedürftig sind, kürzlich geworden sind oder eine akute Verschlimmerung vorliegt. In dieser Zeit werden Ihre Angehörigen in die nötigen Maßnahmen eingeführt. Pro Jahr stehen Ihnen 56 Tage Kurzzeitpflege zu, in der die Pflegekasse alle Kosten übernimmt.

Pflegen Sie Ihren Angehörigen, steht Ihnen auch Urlaub zu. Dieser wird Ihnen durch Verhinderungspflege ermöglicht. Auch wenn Sie krank sind oder aus anderen wichtigen Gründen die Pflege nicht durchführen können, werden Sie durch Verhinderungspflege vertreten. Die Voraussetzung ist, dass der Pflegebedürftige mindestens Pflegegrad 2 hat und Sie ihn mindestens seit 6 Monaten pflegen. Zu dieser kurzzeitigen Vertretung zahlen die gesetzlichen Pflegekassen pro Jahr 1612 Euro.

Welche Arten der häuslichen Pflege gibt es?

Grundsätzlich unterscheidet die Pflegeversicherung die häusliche Krankenpflege zwischen Pflegesachleistungen und Betreuungs- beziehungsweise Entlastungsleistungen. Unter Sachleistungen verstehen sich die Leistungen aus der Körperpflege und Durchführung der ärztlichen Verordnungen. Dafür stehen ambulante Dienste bereit. Diese lassen sich nochmals in verschiedene Sparten einteilen.

Schwerstpflegebedürftige, die künstlich beatmet werden müssen, haben einen besonderen Bedarf an die Pflege. Deshalb gibt es Intensivpflegedienste, die sich genau auf diese fachlichen Herausforderungen spezialisierten.

Daneben gibt es spezielle Palliativ-Pflegedienste, die sterbende Pflegebedürftige betreuen. Die Pflegekräfte besitzen mit diesen Ausnahmesituationen Erfahrungen und wissen die Beschwerden und Ängste in dieser letzten Lebensphase zu lindern.

Pflegedienste zur häuslichen Betreuung übernehmen Tätigkeiten der Grundpflege, Krankenpflege und dem hauswirtschaftlichen Bereich. Zur Unterstützung der häuslichen Pflege von Angehörigen gibt es noch Leistungen, die unter die Betreuungs– beziehungsweise Entlastungsleistungen fallen. Hierzu zählen Tätigkeiten aus dem hauswirtschaftlichen Bereich und der Betreuung. Die Fachkräfte begleiten den älteren Menschen beim Einkaufen oder gehen mit Ihnen zum Arzt oder anderen Behörden. Zudem unterhalten sie den Pflegebedürftigen mit Spielen, Gesprächen oder weiteren Unternehmungen.

Wer ist für die häusliche Pflege zuständig?

Je nachdem welche Leistungen Sie benötigen, gibt es verschiedene Unternehmen, die für die ambulante Pflege zuständig sind.

Meistens kümmern sich Angehörige um die Pflegebedürftigen. Allerdings gehen sie zudem in den meisten Fällen noch zur Arbeit, müssen ihre eigenen Kinder versorgen oder sich um ihren eigenen Haushalt kümmern. Für Entlastung sorgen dann verschiedene Unternehmen und Services.

Am bekanntesten sind ambulante Pflegedienste. Die Fachkräfte fahren zu den Klient*innen nach Hause und versorgen sie dort nach ihren Wünschen und dem Bedarf. Wie oft die Pflegekräfte pro Tag oder Woche kommen, wird anhand des zugesprochenen Pflegegrades bestimmt.

Wer eine Rundum-Betreuung benötigt, erhält eine so genannte 1:1 Pflege. Anbieter dieser Form der Pflege arbeiten nicht als Pflegedienst im herkömmlichen Sinne. Im Wechsel ist immer eine Pflegefachkraft am Tag bei Ihnen. Sie sind 24 Stunden am Tag unter fachpflegerischer Aufsicht. Besonders bei beatmungspflichtigen Personen wird diese Versorgungsart oft gewählt.

Pflegebedürftigkeit und schwerste Erkrankungen treffen nicht nur ältere Menschen. Durch Unfälle, Behinderungen oder Krankheiten kann es auch Babys und Kinder treffen. Für diese besonderen Bedürfnisse gibt es spezielle Kinderpflegedienste, die ihre Versorgung genau auf die jungen Betroffenen ausrichten. Auch hier wählen Sie zwischen einer punktuellen oder rund um die Uhr Betreuung.

Betreuungsleistungen übernimmt entweder der Pflegedienst mit qualifizierten Betreuungskräften oder die so genannten Betreuungsdienste, die diese Fachkräfte zur Verfügung stellen.

Wer kann die häusliche Pflege in Anspruch nehmen?

Jede Person, die die Aktivitäten des täglichen Lebens nicht mehr selbstständig ausführen kann, darf häusliche Krankenpflege in Anspruch nehmen. Die pflegerische Betreuung im eigenen Haus steht jedem zu, der einem Pflegegrad zugeteilt wurde. Häufige Krankheitsbilder, die besonders häufig häusliche Behandlungspflege annehmen:

  • Demenz
  • Neurologische Erkrankungen wie Multiple Sklerose
  • Diabetes mellitus
  • Herzerkrankungen
  • Lungenerkrankungen

Demenz oder alleinstehende ältere Menschen nehmen am häufigsten die Betreuungsleistungen in Anspruch.

Für die Leistungen der ambulanten Intensivpflege ist in der Regel eine künstliche Beatmung über ein Tracheostoma notwendig, um diese Pflege zu beantragen. Laut Gesetzgeber muss hierfür eine Situation vorliegen, die eine 24-Stunden-Betreuung rechtfertigt, da ansonsten lebensbedrohende Situationen eintreten können.

Wie viel kostet die häusliche Pflege?

Die Kosten hängen von den erbrachten Leistungen und auch vom Wohnort der Betroffenen ab. Die häusliche Pflege Kosten werden in einem Leistungskatalog festgelegt. Dort sind alle Maßnahmen gelistet und einem bestimmten Punktewert zugeordnet. Wie viel ein einzelner Punkt in Euro wert ist, verhandeln die Pflegedienste mit den gesetzlichen Pflegekassen. Bei Anbietern, die eine bundesweite Versorgung gewährleisten, variieren die Kosten dennoch von Bundesland zu Bundesland. Der Leistungskatalog gilt nur für die lebende Personen, die über die Pflegeversicherung die häusliche Pflege abrechnen lassen. Sind Sie Selbstzahler, verhandeln Sie mit den Pflegediensten direkt, wie hoch die monatlichen Aufwendungen sind.

Allgemein lässt sich sagen, dass mehr Leistungen und ein höherer Pflegeaufwand mit höheren Kosten verbunden sind.

Alltagsbegleiter für die häusliche Betreuung bestimmen ihren Stundensatz meist selbst, sodass sich hier keine allgemeingültige Aussage über deren Kosten stellen lässt. Hier lohnt sich der Preisvergleich.

Wer übernimmt die Kosten?

Die gesamten Kosten der häuslichen Krankenpflege müssen Sie in der Regel nicht selbst stemmen. Unter bestimmten Voraussetzungen können Zuzahlungen fällig werden. Finanzielle Unterstützung bekommen Sie von den gesetzlichen Kranken- oder Pflegeversicherungen zur häuslichen Pflege. Die Höhe der Kostenübernahme hängt vom jeweiligen Pflegegrad des Betroffenen ab. Es gibt 5 Pflegegrade:

  • Pflegegrad 1: geringe Beeinträchtigung der Selbstständigkeit
  • Pflegegrad 2: erhebliche Beeinträchtigung der Selbstständigkeit
  • Pflegegrad 3: schwere Beeinträchtigung der Selbstständigkeit
  • Pflegegrad 4: schwerste Beeinträchtigung der Selbstständigkeit
  • Pflegegrad 5: schwerste Beeinträchtigung der Selbstständigkeit mit besonderen Anforderungen an die pflegerische Versorgung

Wie hoch Sie oder Ihr Angehöriger eingestuft wird, hängt davon ab, wie sehr das Selbstversorgungsdefizit ausgeprägt ist. Der MDK, medizinischer Dienst der Krankenkasse, legt ihn mithilfe eines Begutachtungsassessments (NBA) und einer persönlichen Einschätzung fest.

Sie prüfen bei Ihnen im Haus Mobilität, kognitive und kommunikative Fähigkeiten, Verhaltensweisen und psychische Probleme, Selbstversorgung, Umgang mit krankheits- und therapiebedingten Belastungen sowie die Gestaltung des Alltags und sozialer Kontakte. Wie hoch der Pflegebedarf ist, wird anhand eines Punktesystems ermittelt. Möglich sind zwischen 12,5 und 100 Punkte. Je höher die Zahl, desto höher der Pflegegrad und damit die gesetzlichen Zuzahlungen.

Im SGB XI und XII werden zwischen Pflegesachleistungen und Pflegegeld unterschieden. Unter Pflegesachleistungen verstehen sich die Maßnahmen, die die ambulante Pflege leistet. Das Pflegegeld bekommen pflegende Angehörige ausbezahlt.

Die Höhe dieser Aufwendungen ist bundesweit einheitlich. Aktuell liegen die Sachleistungen je nach Pflegestufe in der ambulanten Pflege bei:

  • Pflegegrad 1: 0 Euro
  • Pflegegrad 2: 689 Euro
  • Pflegegrad 3: 1298 Euro
  • Pflegegrad 4: 1612 Euro
  • Pflegegrad 5: 1995 Euro

Für die häusliche Pflege von Angehörigen bekommen Sie:

  • Pflegegrad 1: 0 Euro
  • Pflegegrad 2: 316 Euro
  • Pflegegrad 3: 545 Euro
  • Pflegegrad 4: 728 Euro
  • Pflegegrad 5: 901 Euro

Für Betreuungskräfte bekommen Sie einen monatlichen Zuschuss von 125 Euro unabhängig vom Pflegegrad.

Pflegegeld und Pflegesachleistungen kombinieren

Viele pflegebedürftige Menschen und deren Angehörige kombinieren Pflegegeld und Pflegesachleistungen. Das macht vor allem dann Sinn, wenn die häusliche Pflege Kosten des Pflegedienstes nicht das gesamte Budget ausmachen. Das Pflegegeld erhalten Sie dann anteilig. Wenn ihr zu pflegender Angehöriger im Krankenhaus versorgt werden muss, steigt in diesem Monat Ihr Pflegegeld. In diesem Fall erbringt der Pflegedienst keine Sachleistungen, sodass das Budget nicht ausgereizt wird.

Die Kosten der ambulanten Krankenpflege

Nach einer Operation oder bei bestimmten Erkrankungen hat Ihr Arzt die Möglichkeit, eine Verordnung zur Behandlungspflege nach SGB V auszustellen. Medizinische Hilfeleistungen zum Beispiel das Messen des Blutzuckers, Injektionen oder das Anziehen von Kompressionsstrümpfen.

Doch auch Nachbehandlungen oder Kontrollen nach Operationen fallen unter die medizinische Krankenpflege. In diesen Fällen werden die Kosten von Ihrer gesetzlichen Krankenkasse vollständig übernommen.

Worin liegt der Vorteil der häuslichen Pflege im Vergleich zur stationären Pflege?

Grundsätzlich gibt es zwei Optionen, wenn Sie pflegebedürftig werden: die häusliche Krankenpflege oder die vollstationäre Pflege wie in einer speziellen Einrichtung. Die Vorteile der häuslichen Krankenpflege:

  • Sie können in Ihrer häuslichen Umgebung bleiben
  • Oftmals keine oder geringere Zuzahlung
  • Auf Sie abgestimmte Maßnahmen (auch in WGs, jede Beatmungspflege ist individuell auf die Diagnose abgestimmt
  • Rücksicht auf Ihre Lebensgewohnheiten, soweit möglich
  • Selbstbestimmtes Leben weiterhin möglich

Wenn Sie auf diese Punkte Wert legen, kann die ambulante Pflege das richtige für Sie sein. Dabei kommt es auch auf die Pflegefachkräfte und das Unternehmen an, bei der Sie die Leistungen beantragen. Hier sollten Sie auf wertschätzende Kommunikation und ein freundliches Miteinander achten.

Häusliche Krankenpflege beantragen

Oftmals beantragen Mitarbeiter des Krankenhauses den Pflegedienst mit Ihnen zusammen. Sie helfen Ihnen zudem bei der Beantragung des Pflegegrades, wenn schon während der ärztlichen Behandlung deutlich wird, dass Sie Zuhause Pflege benötigen.

Der soziale Dienst des Krankenhauses sucht Ihnen verschiedene ambulante Pflegedienste, die die Leistungen anbieten, die Sie oder Ihr erkrankter Angehöriger benötigt. So können Sie die Angebote miteinander vergleichen und die Mitarbeiter kennenlernen. Haben Sie sich für einen Anbieter entschieden, kontaktieren Sie die Leitung. Daraufhin setzt sich der Pflegedienst mit dem Krankenhaus oder Ihrem Hausarzt in Verbindung, um Diagnosen, Therapien und weitere medizinische Daten zu erhalten.

Währenddessen werden Sie gebeten, Gewohnheiten, Vorlieben und wichtige biografische Informationen zusammenzustellen, damit die Pflegefachkräfte die Maßnahmen individuell auf Sie abstimmen. Zudem klärt der ambulante Dienst zusammen mit der gesetzlichen Pflegeversicherung die Finanzierung der Leistungen und der Pflegehilfsmittel.

Anschließend kommt es zum Vertrag und die häusliche Versorgung beginnt, sobald Sie wieder zuhause sind. Alternativ dazu beauftragen Sie den ambulanten Pflegedienst ohne Krankenhausaufenthalt, indem Sie eigenständig Angebote einholen.

DFG – Ihr bundesweiter Partner in der häuslichen Pflege

Wir, die Deutsche Fachpflege Gruppe, unterstützen Sie bundesweit mit ambulanten Pflegediensten. Wir bieten die verschiedensten Arten der häuslichen Versorgung an. Unser Ziel ist es, unseren Klient*innen die bestmögliche Versorgung anzubieten – körperlich als auch seelisch. Zusammen mit Ihnen möchten wir die Qualität unserer Pflege auf höchstem Niveau halten. Dazu stellen wir den Menschen – also Sie als Angehörigen oder Pflegebedürftigen – ganz klar in den Mittelpunkt. Bei uns können Sie sich darauf verlassen, dass wir Sie nicht im Regen stehen lassen und die Pflege so planen, damit Sie sich rundum wohlfühlen.

Unsere Pflege überprüfen wir regelmäßig auf Qualität. Dazu haben wir jederzeit ein offenes Ohr für Sie. Kritik sehen wir als Chance, gemeinsam mit Ihnen noch besser zu werden. Bei uns sind pflegebedürftige und schwererkrankte Menschen in den besten Händen.