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Enzephalopathie

Definition

Enzephalopathie ist ein Sammelbegriff für Erkrankungen oder Schädigungen von Gehirnfunktionen eines Menschen, die das ganze Gehirn betreffen und nicht nur einzelne Gehirnabschnitte. Die Krankheit kann verschiedene Formen annehmen. Zu diesen zählen beispielsweise eine HIV-Enzephalopathie, eine hepatische Enzephalopathie als Folge von Lebererkrankungen oder auch eine nephrogene Enzephalopathie als Folge einer Niereninsuffizienz.

Symptome

Die Ausprägungen einer Enzephalopathie können sehr unterschiedlich sein. Das Spektrum reicht von einer minimalen Enzephalopathie, die lediglich durch spezielle neurologische Untersuchungen ermittelt werden kann, bis hin zu erheblichen Funktionsstörungen und -ausfällen mit kognitiven oder motorischen Störungen, Psychosen, Zittrigkeit, Krämpfen, Demenz und Bewusstlosigkeit.

Ursache

Als Auslöser für eine Störung der Gehirnfunktionen gibt es verschiedene Ursachen. Dazu gehören beispielsweise Veränderungen im Stoffwechsel, angeborene Stoffwechselerkrankungen, hohes Fieber, Leberfunktionsstörungen, toxische Substanzen, Virusinfektionen und Demenz.

Behandlung

Die Behandlung einer Enzephalopathie ist abhängig von der Ausprägung der Krankheitsform. In schweren Fällen, sind Betroffene im Anschluss auf die Behandlung auf die Betreuung im Rahmen der Häuslichen Intensivpflege angewiesen.