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COPD

Definition

Die Abkürzung COPD steht im Englischen für »chronicobstructive pulmonary disease«. Es handelt sich um eine dauerhafte Lungenerkrankung, bei der die Atemwege entzündet und verengt sind. Die COPD ist die häufigste Erkrankung der Atmungsorgane und hält weltweit betrachtet den vierten Platz der Todesursachenstatistik.

Symptome

Eine COPD ist meistens eine Kombination aus einer chronischen obstruktiven (d. h. dauerhaft verengenden) Lungenentzündung und einem Lungenemphysem. Bei einem Lungenemphysem spricht man auch von einer aufgeblähten Lunge. Dabei ist die Wandstruktur um die Lungenbläschen (Alveolarsepten) zerstört und die Lungenbläschen blähen sich auf.

Als »AHA-Symptome« werden die Hauptsymptome der COPD bezeichnet – Auswurf, Husten und Atemnot. Diese charakteristischen Symptome nehmen mit der Schwere der Krankheit zu. Auch eine Zyanose (blaue Färbung der Lippen oder Finger) kann ein Symptom der COPD sein.

Ursache

Als häufigste Ursache für eine COPD ist der Zigarettenkonsum. Über 80% aller Betroffenen sind oder waren Raucher bzw. Passivraucher. Andere Ursachen können Abgase, Ozon, chemische Stoffe (z. B. Ammoniak) oder aber auch Feinstaub von Kopierern oder Druckern sein. Diese Schadstoffe reizen die Atemwege und können zu einer chronischen Lungenentzündung führen.

Behandlung

Eine COPD hinterlässt nicht rückgängig zu machende Schäden an den Atemwegen. Somit ist eine COPD nicht heilbar. Allerdings gibt es unterschiedliche Behandlungen, um das Voranschreiten der Erkrankung zu verhindern oder zu verlangsamen. Für Raucher ist der wichtigste Schritt mit dem Rauchen aufzuhören. Darüber hinaus gibt es unterschiedliche Medikamente, die die Symptome lindern können. Physio- und Atemtherapie sowie körperliches Training stärken die Atemwegsmuskulatur und steigern so die Leistung der Atmungsorgane.

In fortgeschrittenen Fällen der COPD, bei denen keine der Therapiemaßnahmen Wirkung zeigt, kann auch eine Operation oder gar eine Transplantation der Lunge in Betracht gezogen werden. In beiden Fällen würde das geschädigte Lungengewebe entfernt werden. Betroffene können im Laufe der Krankheit nicht mehr für sich selbst sorgen und bedürfen der Intensivpflege.