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Außerklinische Intensivpflege

Die außerklinische Intensivpflege bietet schwersterkrankten Erwachsenen und Kindern die Möglichkeit, trotz Beatmungs- und Überwachungspflicht, in der häuslichen Umgebung oder einer Wohngemeinschaft für Intensivpflege zu leben. Nach einem Aufenthalt auf der Intensivstation stellt sie eine echte Alternative zur Langzeitversorgung dar. Diese besondere Art der Intensiv- und Beatmungspflege bietet die Deutsche Fachpflege Gruppe, als führender Anbieter in Deutschland, im gesamten Bundesgebiet an. Informieren Sie sich jetzt über freie Plätze. Bei Fragen können Sie sich gerne per Mail oder telefonisch an uns wenden. Wir sind gerne für Sie da und beraten Sie, welche Leistungen wir Ihnen bieten können.

Was ist außerklinische Intensivpflege?

Die außerklinische Intensivpflege findet, wie der Name schon sagt, außerhalb eines Krankenhauses, im eigenen Zuhause oder in einer besonderen Einrichtung statt. Zur Intensivpflege gehören beispielsweise die Beatmungspflege und engmaschige Kontrollen der Vitalwerte.

Außerklinische Intensivpflege findet überwiegend ambulant Anwendung, also zuhause oder ein einer Beatmungs-WG. In seltenen Fällen werden Schwerstkranke stationär in einem Intensivpflegeheim betreut. Die Pflegebedürftigen werden direkt im Anschluss an die Intensivstation eines Krankenhauses oder einer Reha in das eigene Zuhause, in die Beatmungs-WG oder das Pflegeheim verlegt, sodass die nahtlose medizinische Betreuung gewährleistet werden kann. In der Heimbeatmung können die Beatmungstherapie sowie die nötigen Überwachungsmaßnahmen weitergeführt werden. Das Pflegepersonal steht rund um die Uhr dafür zur Verfügung.

Welche Leistungen fallen unter die außerklinische Intensivpflege?

Ein großer Teil der Intensivpflege nimmt sowohl in der Wohngmeinschaft als auch in der heimischen Umgebung die Beatmungspflege ein. Darunter fallen alle Tätigkeiten, die mit der Beatmungsmaschine oder dem Tracheostoma zusammenhängen. Das Tracheostoma ist der Luftröhrenschnitt, durch den die Trachealkanüle führt. Die Betroffenen werden hierdurch beatmet oder atmen noch selbst. Diese Eintrittspforte benötigt regelmäßige Pflege. Die Pflegebedürftigen produzieren vermehrt Trachealsekret, welches sie nur schwer oder gar nicht abhusten können. Die examinierten Pflegekräfte saugen dieses, wenn notwendig, steril ab, damit die Betroffenen wieder atmen können. Eine Kompresse bedeckt das Stoma. Diese wird mehrmals am Tag ausgetauscht. Sie fängt zum einen das Sekret auf und sorgt dafür, dass die Haut durch die Trachealkanüle keine Druckstellen entwickelt.

Es gibt verschiedene Arten von Trachealkanülen. Mit manchen Modellen können die Schwersterkrankten essen, trinken oder sprechen, mit anderen wiederum nicht. Das Pflegeteam ist dafür zuständig, diese Modelle über den Tag auszutauschen, sodass die Betroffenen ihre Mahlzeiten genießen oder mit ihren Besuchern reden können.

Im Allgemeinen teilen sich die Aufgaben in der ambulanten Intensivpflege in drei Bereiche auf:

  • Grundpflege
  • Behandlungspflege
  • Hauswirtschaftlicher Bereich

Unter die Grundpflege fallen Tätigkeiten wie die Körperpflege, Mobilisationen oder das Anziehen. Den größten Teil nimmt die Behandlungspflege ein. Darunter versteht man beispielsweise:

  • Überwachung der Beatmungsmaschine
  • Gabe der Medikamente
  • Verbandswechsel und Wundversorgung
  • Messung der Vitalwerte
  • Durchführung ärztlicher Anordnungen

In den Beatmungs-WGs gibt es Servicekräfte, die den hauswirtschaftlichen Bereich größtenteils übernehmen. Doch zu bestimmten Zeiten sind die examinierten Pflegekräfte auch dafür verantwortlich. In der 1:1 Heimbeatmung, im eigenen Zuhause der Betroffenen, kümmern sich Pflegefachkräfte und Angehörige gleichermaßen darum. Diese Tätigkeiten fallen zum Beispiel in den hauswirtschaftlichen Bereich:

  • Reinigung der Räume
  • Zubereitung der Mahlzeiten
  • Einkäufe
  • Begleitung zu Untersuchungen
  • Wäsche waschen und Betten beziehen

Von der Intensivstation in die außerklinische Intensivpflege

In den meisten Fällen können die Ärzt*innen in den klinischen Intensivstationen frühzeitig abschätzen, ob die Patient*innen im Anschluss eine langfristige ambulante Beatmungspflege benötigen. Ist das der Fall, informieren sie die Angehörigen der Schwersterkrankten und den sozialen Dienst des Krankenhauses. Dieser berät die Familienmitglieder, welche Optionen sie haben und welche im konkreten Fall sinnvoll ist. Meist wählen sie eine 1:1 Heimbeatmung oder eine betreute Intensivpflege-WG, doch es besteht auch die Option eines stationären Pflegeheims für Intensivpflege.  Die Mitarbeiter*innen des Sozialen Dienstes kennen die Versorger in der Umgebung. Sie stellen den Kontakt zu der Familie des Pflegebedürftigen her. Alternativ dazu informieren sich die pflegenden Angehörigen selbstständig über die Versorgungsmöglichkeiten und setzen sich mit den Anbietern in Verbindung.

Wenn die Pflegedienste oder die stationären Versorgungen über freie Kapazitäten verfügen, können sich die Betroffenen einen persönlichen Einblick darüber verschaffen und sich für einen Anbieter entscheiden. Der Sozialdienst setzt sich anschließend mit der zuständigen gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung in Verbindung. Es werden die Finanzierungen besprochen. Es erfolgen Anträge zur Einstufung in einen Pflegegrad sowie die nötigen Verordnungen für die medizinischen Verbrauchsmaterialien und Geräte. Naht die Entlassung, werden auf den Intensivstationen die Verlegungsdokumente für die Patienten vorbereitet. Dazu gehören Arztbriefe, Entlassungsbrief, Pflegeüberleitungsbogen und Medikamentenverordnungen. Teilweise geben die Fachgesundheits- und Krankenpfleger*innen der Intensivstation die Medikamente für die ersten Tage in der häuslichen Versorgung mit. So haben die Pflegekräfte dort Zeit, die nötigen Arzneimittel zu besorgen.

In der Zwischenzeit kümmern sich die Mitarbeiter*innen der außerklinischen Intensivpflege um die Einrichtung des Zimmers und erledigen weitere Vorbereitungen. Sie sammeln Informationen über den Schwersterkrankten, um eine individuelle Pflegeplanung zu erstellen. Dazu fragen sie nach der Biografie, wichtigen Ereignissen, Vorlieben und Abneigungen.

Die Pflegeplanung ist ein wichtiger Bestandteil in der ambulanten Intensivpflege. Dort werden alle Maßnahmen beschrieben, die für den Betroffenen notwendig sind und auch, wie sie ablaufen sollen. Durch diesen einheitlichen Prozess entsteht ein routinierter Alltag, der für das Vertrauensverhältnis wichtig ist. Die gestalterische Einrichtung des Zimmers erfolgt durch die Angehörigen.

Intensivpflege zu Hause

Die 1:1 Pflege ist eine beliebte Versorgungsmöglichkeit bei Betroffenen, die nicht umziehen möchten. Die Intensivpflege findet in den eigenen vier Wänden statt. Dabei wird ein Zimmer mit allen nötigen Versorgungs- und Überwachungsmöglichkeiten eingerichtet. Dazu gehören:

  • Pflegebett
  • Überwachungsmonitor
  • Sauerstoffversorgung
  • Absauggerät
  • Beatmungsmaschine
  • Ernährungspumpe
  • Mobilisationshilfen

Zur Pflege kommen die Pflegefachkräfte eines Intensivpflegedienstes. Sie wechseln sich in zwei bis drei Schichten täglich ab. Sie wohnen nicht bei den Betroffenen, sondern kommen nur zu Besuch. In ihrer Dienstzeit führen sie alle intensivpflegerischen Maßnahmen durch. Ein wichtiger Bestandteil ist dabei die Gestaltung des Alltags, um den Klient*innen ein weitestgehend selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen. Wie sie diesen gestalten, erfahren Sie im weiteren Wiki-Eintrag noch ausführlich. Zudem leiten sie die Angehörigen an, die Maßnahmen selbst durchzuführen. Je nach Zustand des Klienten bewegen sie auch ihn dazu, bestimmte Handlungen selbstständig auszuführen.

Welche Tätigkeiten genau übernommen werden, legen die Angehörigen mit den Betroffenen und dem Intensivpflegedienst zuvor fest.

Um diese außerklinische Versorgung möglich zu machen, sind teilweise Umbauten des Hauses notwendig. Die Räume, die zur Pflege genutzt werden, müssen behindertengerecht sein. Also ebenerdig, mit breiten Türen und ausreichend Platz für einen Rollstuhl. Sinnvoll ist es, wenn sich die Zimmer im Erdgeschoss befinden. Auch das Badezimmer sollte eine ebenerdige Dusche oder eine Badewanne mit Lifter besitzen. Zudem ein Waschbecken, welches tiefer gelegt wurde.

Die Pflegekraft kümmert sich ausschließlich um einen Schwersterkrankten. Dadurch ist eine besonders intensive Pflege mit allen Prophylaxen und ein enges Vertrauensverhältnis zum Betroffenen möglich.

Die behandelnden Ärzt*innen sowie die Therapeut*innen kommen direkt zu den Pflegebedürftigen nach Hause.

Intensivpflege in einer betreuten Wohngemeinschaft

In einer Beatmungs- und Intensivpflege WG leben im Gegensatz zur 1:1 Pflege mehrere tracheotomierte Menschen zusammen. Dabei hat jeder Betroffene ein eigenes Zimmer. Zudem gibt es Gemeinschaftsräume wie Küche oder Wohnzimmer, die zum Austausch einladen. In dieser ambulanten Intensivpflege sind in der Regel mehrere Pflegekräfte pro Schicht für die Pflegebedürftigen zuständig. Damit haben sie und ihre Angehörigen mehrere Ansprechpartner. Die Zimmer können sie nach ihrem Geschmack selbst einrichten.

Die behandelnden Ärzt*innen kommen in regelmäßigen Abstand zur Visite. Auch die verschiedenen Therapeut*innen kommen zu den Therapien direkt in die Wohngemeinschaft. Betreuungskräfte und Pflegekräfte gestalten den Alltag der Klienten gemeinsam. Angehörige können den Betroffenen jederzeit besuchen. Wer möchte, beteiligt sich an den pflegerischen Maßnahmen bei den Pflegebedürftigen, nachdem das Pflegeteam erklärt hat, was zu tun ist.

Die Deutsche Fachpflege Gruppe sucht die Standorte ihrer Intensivpflege-WGs sorgfältig aus. Viele verfügen über einen großen Garten und einer optimalen Anbindung an die öffentlichen Verkehrsmittel. Auch auf genügend Parkplätze wird geachtet.

Intensivpflege im Intensivpflegeheim

Das stationäre Intensivpflegeheim ist eine Kombination aus Beatmungs-WG und Pflegeheim. Die Einrichtungen haben mehrere Etagen, die sogenannten Wohnbereiche. In jedem leben mehrere Klient*innen in einem Einzelzimmer, welches überwiegend über ein eigenes Badezimmer verfügt. Jedes Zimmer kann durch die Familienangehörigen und den Betroffenen selbst eingerichtet werden. Die nötigen Überwachungsgeräte sowie pflegerische Materialien stellt die Einrichtung zur Verfügung. Je nachdem wie viele Beatmungspflichtige auf dem jeweiligen Wohnbereich leben, sind eine oder mehrere Pflegefachkräfte im Dienst und versorgen sie rund um die Uhr.

Auch hier sorgen Betreuungskräfte für einen abwechslungsreichen Alltag und für den Austausch der Bewohner*innen über alle Wohnbereiche hinweg. Behandelnde Ärzt*innen kommen in regelmäßigen Abständen oder bei Bedarf zur Visite. Häufig ist ein Arzt für alle Betroffenen zuständig. Wer seinen Hausarzt / seine Hausärztin behalten möchte, kann dies selbstverständlich.

Auch hier achten die Anbieter auf eine gute Verkehrsanbindung und ausreichende Parkmöglichkeiten vor dem Pflegeheim. Sie liegen überwiegend in einem ruhigen Wohngebiet, welches dennoch nicht zu abgelegen ist.

Der Alltag in der häuslichen Intensivpflege

Die schwersterkrankten Menschen benötigen teilweise eine jahrelange außerklinische Intensivpflege. Das Pflege- und Betreuungsteam ist deshalb darum bemüht, den Alltag für die Betroffenen so abwechslungsreich wie möglich, mit einer möglichst hohen Lebensqualität, zu gestalten. In der Versorgung werden die Gewohnheiten und Wünsche stark berücksichtigt. Das bedeutet, dass die Pflegebedürftigen selbst bestimmen, wann sie versorgt werden möchten. Können sie sich nicht mehr äußern, orientieren sich die Fachkräfte an den früheren Gewohnheiten. Zudem nehmen Beschäftigungen einen großen Teil im Tagesablauf ein. Auch hier kommen die Vorlieben der Pflegebedürftigen zur Geltung. Die Beschäftigungen sind beispielsweise:

  • Lieblingsfernsehsendungen
  • Radiosendungen
  • Aus Büchern vorlesen
  • Brett- oder Kartenspiele
  • Snoozeln

Um dem Alltag noch mehr Normalität zu verleihen, gehören auch Spaziergänge oder Ausflüge dazu. So können die intensivpflegebedürftigen Menschen Konzerte oder Theateraufführungen besuchen. Damit in einer Notfallsituation schnell Hilfe zur Seite steht, begleitet mindestens eine Pflegefachkraft diesen Besuch. Auch Sport- oder Karnevalsveranstaltungen sind möglich.

Um das Leben der Betroffenen noch mehr Normalität zu verleihen, werden sie vollständig in den Tagesablauf integriert. In den Beatmungs-WGs und Intensivpflegeheimen gibt es zum Teil Kochgruppen. Dort bereiten sie mit Hilfe der Servicekräfte Mahlzeiten für alle Klienten zu. In der Pflege im eigenen Zuhause können sie unter Aufsicht der Angehörigen oder der Pflegekraft beim Kochen mithelfen. Zudem sorgen regelmäßige Therapien wie Physio- oder Ergotherapien für eine kurze Unterbrechung des Alltags.

Teilweise sind auch Urlaube in der außerklinischen Versorgung möglich. Das sorgt für noch mehr Abwechslung und ein weitestgehend selbstbestimmtes Leben für die Pflegebedürftigen. Dabei begleiten ein oder zwei Pflegefachkräfte die Familienangehörigen. Wie im eigenen Heim auch, unterstützen sie den Betroffenen in der Grund- und Behandlungspflege. Sie handeln in Notfällen sofort und achten darauf, dass die Beatmungsgeräte ordnungsgemäß funktionieren. Die Urlaubsreisen benötigen eine lange und intensive Vorbereitungszeit, um alle nötigen Materialien vorzubereiten und für jede Situation gut ausgestattet zu sein. Die Reise erfolgt häufig mit einem kleinen Bus, den die Familienangehörigen und Pflegekräfte abwechselnd fahren. Doch auch Flug- oder Schiffsreisen sind möglich.

Arbeiten in der außerklinischen Intensivpflege?

Die Arbeit in der ambulanten Pflege schwersterkrankter Menschen ist abwechslungsreich und anspruchsvoll zugleich. Die besonderen Bedürfnisse der Betroffenen erfordern eine ausgeprägte Fachkompetenz und schnelles Reagieren auf Notfälle. Aus diesem Grund dürfen nur 3-jährig examinierte Pflegefachkräfte in der häuslichen Intensivpflege arbeiten. Darunter zählen:

  • Examinierte Gesundheits- und Krankenpfleger*innen
  • Examinierte Altenpfleger*innen
  • Examinierte Kindergesundheitspfleger*innen

Die Intensivpflege umfasst ein breites Spektrum an zusätzlichen Aufgaben im Gegensatz zur Krankenpflege. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, gibt es Weiterbildungen. Darin erlangen die Fachkräfte für ihren Job zusätzliche Qualifikationen, mehr Fachkompetenzen und ein tieferes Verständnis für die Bedürfnisse der Betroffenen. Ein großer Teil der Pflegekräfte arbeitete vor der außerklinischen Intensivpflege in der Klinik. Dort wird die Weiterbildung zur Fachgesundheits- und Krankenpflegerin / zum Fachgesundheits- und Krankenpfleger für Intensivpflege und Anästhesie angeboten. Für Pflegekräfte ohne diese Weiterbildung gibt es im ambulanten Bereich eine Weiterbildung zur Fachkraft für außerklinische Beatmung. Letztere absolvieren all unsere Pflegekräfte.

In den Beatmungs-WGs sowie in den Intensivpflegeheimen dürfen auch Pflegehilfskräfte arbeiten, sofern mindestens eine examinierte Fachkraft im Wohnbereich anwesend ist. In der außerklinischen Intensivpflege der Deutschen Fachpflege Gruppe setzen wir ausschließlich 3-jährig examinierte Pflegekräfte zur Pflege der Klient*innen ein.

Je nach Arbeitgeber und Unternehmen ist der Tag in Schichten von acht bis zwölf Stunden eingeteilt. Bei jedem Schichtwechsel erfolgt eine Übergabe. Dort besprechen die Fachkräfte die Ereignisse des Tages, wichtige Änderungen in der Therapie oder sonstige Auffälligkeiten der pflegebedürftigen Menschen.

Die Bezahlung in der außerklinischen Intensivpflege erfolgt meist nach einem Tarifvertrag. Dort spielen Qualifikationen und Berufserfahrung in Jahren eine große Rolle. Auch von Anbieter zu Anbieter gibt es Unterschiede in der Höhe der Vergütung. Für die Schichtdienste gibt es auf den Stundenlohn einen Zuschlag, welcher den Gehalt der examinierten Pflegefachkraft erhöht. Die Brutto- und Nettolöhne unterscheiden sich dadurch von Monat zu Monat, je nachdem, welche Schichten sie übernehmen.

Die Finanzierung der außerklinischen Intensivpflege

Die intensivmedizinische Versorgung verursacht ambulant wie auch in der Klinik Kosten durch das Pflegeteam, die Geräte und Verbrauchsmaterialien. Zum größten Teil werden diese Kosten durch Pflege- und Krankenkassen übernommen. In der Intensivpflege ist nach SGB V die Krankenversicherung zuständig. Die Maßnahmen sind durch die schwerwiegenden Erkrankungen medizinisch begründet. Sie übernehmen bis zu 21 Stunden der Tageskosten.

Zudem sind sie für die notwendigen Überwachungsgeräte, Therapien und einen großen Teil der benötigten Verbrauchsmaterialien zuständig. Dafür braucht es die Verordnung des behandelnden Hausarztes.

Die restlichen drei Stunden werden größtenteils durch die Pflegekassen nach SBG XI übernommen. Statistisch gesehen ist das der tägliche Rahmen, in der die Pflegekräfte die grundpflegerischen Maßnahmen durchführen. Anders als bei den Beiträgen der Krankenkasse ist der Zuschuss der Pflegeversicherung fix. Er hängt von dem Pflegegrad (ehemals Pflegestufe) der Intensivpflegebedürftigen ab. Dieser Grad gibt an, wie stark das Selbstpflegedefizit der Betroffenen ausgeprägt ist und wie umfangreich  der Pflegebedarf dadurch ist. Dazu gibt es einen umfassenden Fragenkatalog, der von Gutachtern des medizinischen Dienstes der Krankenkassen ausgefüllt wird. Insgesamt gibt es über 60 Fragen in diesen Kategorien, die zur Einstufung beitragen:

  • Mobilität
  • Kognitive und kommunikative Fähigkeiten
  • Verhaltensweisen und psychische Problemlagen
  • Selbstversorgung
  • Umgang mit krankheits- und therapiebedingten Anforderungen und Belastungen
  • Gestaltung des Alltagslebens und sozialer Kontakte

Jedem dieser Unterpunkte werden verschiedene Punkte zugeordnet. Je höher die Gesamtpunktzahl ist, desto höher ist der Pflegegrad. Insgesamt gibt es 5 Pflegegrade: Pflegegrad 1 bis Pflegegrad 5. Die meisten Intensivpflegebedürftigen werden mindestens in den Pflegegrad 3 eingestuft. Die Pflegekassen unterscheiden zwischen Pflegegeld und Pflegesachleistung. Pflegegeld wird den pflegenden Angehörigen ausbezahlt. Die Pflegesachleistungen finanzieren die Leistungen des Pflegedienstes. In der 1:1 Versorgung können beide Formen kombiniert in Anspruch genommen werden. Von einem Teil werden die Pflegeleistungen der ambulanten Pflegedienste bezahlt. Der übrige Teil wird den Angehörigen ausbezahlt. In der Versorgung in einer Intensivpflege-WG oder im Intensivpflegeheim können nur die Pflegesachleistungen in Anspruch genommen werden.

Die Höhe des Pflegegeldes:

  • Pflegegrad 1: 0 Euro
  • Pflegegrad 2: 316 Euro
  • Pflegegrad 3: 545 Euro
  • Pflegegrad 4: 728 Euro
  • Pflegegrad 5: 901 Euro

Die Höhe der Pflegesachleistungen: 

  • Pflegegrad 1: 0 Euro
  • Pflegegrad 2: 689 Euro
  • Pflegegrad 3: 1298 Euro
  • Pflegegrad 4: 1612 Euro
  • Pflegegrad 5: 1995 Euro

Häufig reichen die Zuwendungen der gesetzlichen Versicherungen nicht aus, um alle anfallenden Kosten zu decken. Zudem kommen in der betreuten Wohngemeinschaft oder der stationären Versorgung Mietkosten hinzu. Zur Deckung wird die Rente der Pflegebedürftigen verwendet. Reicht diese nicht aus, wird auf das Vermögen zurückgegriffen. Auch die Angehörigen müssen teilweise einen Teil dazu beitragen. Können sie diese Kosten nicht stemmen oder ist der Pflegebedürftige alleinstehend, kann ein Antrag zur Hilfe zur Pflege gestellt werden.

In der ambulanten Pflege zu Hause können Umbauten zu einer behindertengerechten, barrierefreien Wohnung notwendig werden. Auch diese notwendige Maßnahme kann mit bis zu 4000 Euro von den Pflegekassen bezuschusst werden. Dabei liegt es allerdings in deren Ermessen, ob und wie hoch die Zuschüsse ausfallen.

Außerklinische Intensivpflege bei der Deutschen Fachpflege Gruppe

Wir von der Deutschen Fachpflege Gruppe haben den Anspruch, die höchstmögliche Pflegequalität für Sie und Ihre pflegebedürftigen Angehörigen zu garantieren. Dazu setzen wir ausschließlich qualifiziertes Pflegepersonal mit Weiterbildungen in der Intensivpflege ein. Zudem achten wir auf ausgeprägte zwischenmenschliche Fähigkeiten. Dadurch gelingt es uns, die Betroffenen seelisch wie auch körperlich individuell und bestmöglich zu versorgen. Sie profitieren von einer hohen fachlichen Kompetenz und einem einfühlsamen Miteinander. Bei uns stehen Menschen im Mittelpunkt. Also Sie, Ihre Angehörigen, unsere Kooperationspartner und Mitarbeiter. Wir wissen, wie wichtig das für die Pflegequalität und Gesundheit ist. Bei uns sind Sie in den besten Händen. Wir beraten Sie gerne und freuen uns auf Sie.