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Apoplex

Definition

Ein Apoplex, auch Apoplexie genannt, ist eine Durchblutungsstörung eines Organs. Wird der Begriff Apoplex ohne Spezifizierung verwendet, ist meist die Rede von einem Hirnschlag, der in der medizinischen Fachterminologie als Apoplexia cerebri bezeichnet wird. Auch die Begriffe Gehirnschlag, Hirninfarkt, apoplektischer Insult, zerebraler Insult, zerebrovaskulärer Insult und ischämischer Infarkt umschreiben dasselbe Krankheitsbild und sind im Allgemeinen als Schlaganfall bekannt.

Bei einem Apoplex cerebri liegt eine Durchblutungsstörung im Gehirn vor, infolge derer die Gehirnzellen einer oder mehrerer Hirnregionen nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff und Glucose versorgt werden können und die Hirnzellen absterben.

Ursachen

Auslöser für einen Apoplex sind entweder ein Gefäßverschluss oder auch eine Blutung im Gehirn. Ein Gefäßverschluss wird häufig durch ein Blutgerinnsel hervorgerufen, welches das Gefäß verstopft und die Unterversorgung der Hirnzellen zur Folge hat. Eine Hirnblutung hingegen verursacht den sogenannten hämorrhagischen Apoplex. Bei einer Hirnblutung entsteht durch das freie Blut Druck auf das Gehirn und die Gefäße und löst dadurch die Durchblutungsstörung aus. In beiden Fällen ergibt sich allerdings dasselbe Krankheitsbild.

Symptome

Die Symptome für einen Apoplex (cerebri) können sehr verschieden ausfallen. Das charakteristische Merkmal ist eine halbseitige Lähmung. Auftreten kann diese als Sprachstörung, hängender Mundwinkel oder ein Kribbeln in den Gliedmaßen. Allerdings kann sich ein Schlaganfall auch über ganz andere, weniger auffällige Merkmale ankündigen. Diese können unter anderem starker Schwindel wie auch sehr starke Kopfschmerzen sein.

Behandlung

In Krankenhäusern gibt es speziell auf Schlaganfallpatienten ausgerichtete Stationen, die sogenannten Stroke Units. Hier kann die besonders intensive Betreuung der Patienten gewährleistet werden, die sehr stark vom Faktor Zeit bzw. dem schnellen Handeln abhängt. Bei einem Schlaganfall muss umgehend gehandelt bzw. behandelt werden, da Spätfolgen wie beispielsweise Lähmungen, Sprach- und Sehstörungen nur in einem relativ kleinen Zeitfenster verhindert oder zumindest begrenzt werden können. Man sagt, dass die ersten drei Stunden nach dem Apoplex die für die Behandlung wichtigsten sind.

Grundsätzlich orientiert sich die Behandlung eines Apoplex an den verschiedenen Ursachen.

Bei dem ischämischen Apoplex steht die Wiederherstellung der Durchblutung aller Gehirnbereiche im Vordergrund. In diesem Fall wird eine sogenannte systemische Thrombolyse durchgeführt. Dem Patienten wird dabei ein Medikament über die Vene verabreicht, welches das verstopfte Blutgerinnsel lösen und so eine ausreichende Durchblutung wiederherstellen soll.

Wird der Apoplex durch eine Hirnblutung bedingt, ist der erste Schritt, die Blutung zu stoppen und den Druck auf das Hirn zu minimieren. Bei starken Blutungen muss das Blut in einer Operation entfernt werden.

Im Anschluss an die akute Therapie im Krankenhaus wird in der Regel eine Rehabilitation begonnen. Die langfristige Behandlung eines Schlaganfalls zielt vordergründig auf die Minderung von und dem Umgang mit Langzeitfolgen ab. Einige Betroffene, bei denen der Appolex schwerwiegende Folgen ausgelöst, müssen in der Häuslichen Umgebung von einem Pflegedienst betreut werden, der auf die Häusliche Intensivpflege

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